03 - Behandlung einer EoE

Shownotes

Die Eosinophilen Ösophagitis (EoE) ist ein recht junges Krankheitsbild, für das kein Heilmittel existiert. Gegenwärtig existieren drei Behandlungsmöglichkeiten bspw. mittels Medikamente. Frau Dr. Andrea Kreienbühl, vom Universitätsspital Zürich, teilt im Podcast praxisnahe Einblicke in die Therapieentscheidung, konkrete Beispiele und eine realistische Einschätzung der Argumente für die medikamentöse Behandlung und geht auf die Bedenken der Patienten ein.

Transkript anzeigen

00:00:12: Willkommen zum

00:00:12: EOE-Podcast

00:00:14: der Patientenvereinigung Schweizerische Vereinigung Eosinophilie-Ösofagitis.

00:00:18: Mein Name ist Patrick Molnar.

00:00:20: Unser Podcast bietet einen Einblick in alltägliche Fragestellungen von Betroffenen rund um EOE.

00:00:27: EOE kann aldersunabhängig auftreten.

00:00:29: Es ist sowohl bei Kindern erwachsenen wie auch bei Senioren vorhanden.

00:00:33: In den letzten Episoden haben wir mehr über Diagnose und Einfluss der Ernährung auf EOE erfahren.

00:00:39: Haben Sie sich schon mal gefragt, wieso betroffen in sich bewusst für eine Behandlung von der EOE mittels Medikament entscheidet und welche Herausforderungen das mit sich bringt?

00:00:49: Der heutige Podcast bietet sich genau dieser Frage, weshalb Behandlung von einer EOE mittels Medikament sinnvoll ist und welche Argumente der Gegensprecher können.

00:00:59: Zum heutigen Podcast begrüße ich Frau Dr.

00:01:01: Mer, Andrea Kreienbühl.

00:01:04: Herr Dr.

00:01:04: Kreiberl ist Oberärztin an der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am USZ und besitzt langjährige Erfahrungen mit der Behandlung von EOE.

00:01:14: Guten Tag Andrea.

00:01:15: Hallo Patrick, danke vielmals für die Einladung.

00:01:18: Danke, dass du da bist.

00:01:20: Andrea, erzähl mal, was für Behandlungsmöglichkeiten mittels Medikamenten von der EOE für erwachsene Personen gibt es heutzutage?

00:01:29: Zuerst möchte ich nicht mal sagen, es gibt eben nicht nur Medikamente und ich glaube, die Zuhörerinnen und Zuhörer wissen das.

00:01:34: Ich möchte noch mal kurz das Prinzip erlüttern.

00:01:36: Es geht nach dem D-Prinzip, D-Dies, und das ist wie immer in Englisch und steht für Drugs, das ist neben Medikamente.

00:01:45: Das steht für Diet, das ist Diet oder Ernährungsmöglichkeiten und Dilation, also die Aufweitung der Speiseröhre.

00:01:51: Heute möchten wir ein wenig über die Medikamente schwätten.

00:01:54: Das wäre ein grosser First D zum Thema Rocks.

00:01:59: Hier gibt es mehrere Optionen.

00:02:00: Wir haben eigentlich eine breite Ballette an Medikamenteoretisch, die wir verwenden können.

00:02:05: Hier gibt es aber schon gewisse Medikamente.

00:02:08: die sich rauskristallisiert haben, sind sehr wirksam.

00:02:10: Es sind zum einen die topisch wirksame Kortikostervide, also das Kortison.

00:02:16: Und ich möchte nochmal erlüttern, topisch, das verwenden wir häufig, das heisst lokal wirksam.

00:02:21: Also es ist wie wenn wir einen Gremen verwenden, wenn wir einen Ausschlag haben, einen Kortison-Grem zum Beispiel, können wir die lokal anstreichen und so können wir auch Medikamente in den Spiesröhren verwenden.

00:02:33: Es gibt auch zwei Wirkstoffe.

00:02:34: Das ist das Boudessonit und die Flutikasone.

00:02:37: Und die wirken dann eben, dann wird die Spießeröhre quasi benetzen.

00:02:42: Und das sind sie wirksam.

00:02:44: Und die Wirksamkeit ist sehr hoch.

00:02:45: Sie sind nämlich bei ca.

00:02:50: – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – Eigentlich wenig Nebenwirkungen.

00:02:57: Ich sage eigentlich wenig, denn man hat immer von diesen systemischen Steroid-Nebenwirkungen.

00:03:01: Aber es ist in diesem Fall eigentlich nichts, weil das ist eben lokal wirksam und es sind viel, viel, viel geringere Dosierungen, als man mit einer kurzen Sonntablette

00:03:10: verwenden würde.

00:03:11: Also, wenn ich gar nicht einmal überraschere, also das Schreckgespänzchen, das man von früher hatte und so eine Tablette schluckt und es hat einen reinen Effekt auf den ganzen Körper, das ist eigentlich jetzt ... Da nicht so vorhanden.

00:03:22: Nein, man kann ganz klar sagen, nach den Daten, die wir jetzt haben, systemische Steroid-Nebenwirkungen sind eigentlich nicht zu erwarten.

00:03:30: Es gibt immer wieder Ausnahmen, das ist so.

00:03:32: In der Medizin, kein Fall ohne Ausnahmen.

00:03:34: Darum sagen wir auch nie, nie.

00:03:37: Aber nein, das schreckgespenkt, müssen wir definitiv den Patientinnen und Patienten auszutreiben.

00:03:42: Das ist hier anders.

00:03:43: Es braucht viel Überzeugungsarbeit.

00:03:45: Wenn du jetzt einen neuen Patient hast, der die Behandlung noch nicht kennt, Sagen wir mal vor, Kortison.

00:03:55: Ist die Reaktion eher abwährend?

00:03:58: Sind die Patienten heutzutage ein bisschen bewandert oder offen?

00:04:01: Nein,

00:04:02: auf jeden Fall.

00:04:03: Die Reaktion ist immer wieder sehr abwährend.

00:04:07: Man hat einfach Angst.

00:04:09: Generell Angst von etwas, was man nicht kennt.

00:04:11: Vielleicht auch Angst, wenn man das Gefühl hat, dass die Nebenwirkungen anders sind, was in der Realität wirklich Sinn sind.

00:04:17: Und dann muss man schon einmal aufklären.

00:04:18: Dann muss man erklären, wie die Wirkung ist.

00:04:21: Localwirksam, topisch und nicht systemisch.

00:04:23: Das ist der erste grosse Unterschied.

00:04:25: Geringere Dosierungen, dann auch natürlich Daten zeigen.

00:04:29: Und die Patientinnen und Patienten sagen, es gibt Daten.

00:04:31: Wir haben das Untersuchte an Kinder, wir haben das Unterwachsene untersucht.

00:04:34: Wir haben die langjährige Daten der Asthma-Therapie.

00:04:37: Dort werden ja eigentlich die Cortison auch verwendet.

00:04:40: Und zwar über Inhalte, die man einatmen muss.

00:04:44: Und dort haben wir eigentlich auch lange Fristung, keine schwerwiegende Systemische Nebenwirkungen gesehen, aber das ist sicher ganz wichtig.

00:04:49: Und ich glaube, das ist auch etwas, was man dann mitgeben muss den Patienten, dass sie fragen und ehrlich sind.

00:04:54: Nicht einfach, dass die Medikamente nicht nehmen, denn das werden dann niemanden bedient.

00:04:58: Und andererseits auch gegenüber den Ärzten, die Patienten betreuen, dass sie gut aufklären.

00:05:04: Gibt es noch andere Medikamente von diesen ... die lokalen Steroide, die du also kurze Sonne präparat, sorry, ich bin kein Wachmann, die du gerade vor dich erwähnt hast, oder die als Alternativen in Frage haben für gewisse Patienten.

00:05:17: Ja, die gibt es.

00:05:19: Es gibt auch noch Protonepumpe-Inhibitoren, das sind Zürerblocker, wie man es aus dem Volksmund kennt, das ist beispielsweise Phantoprazol.

00:05:26: Die sind auch wirksam, aber nur etwa dreißig bis vierzig Prozent, bzw.

00:05:30: im Vergleich zu der topischen Kortikosteroide sind bis zu zwei neunzig Prozent.

00:05:35: Gut verträglich, wenn es wirkt, dann auch eine gute Option.

00:05:38: Aber aufgrund der geringen Wirksamkeit wirkt sie halt nur in jedem dritten Patient.

00:05:43: Dann gibt es weitere Therapien.

00:05:44: Das sind auch monoklonale Antikörper, also das sind einfach die neuere Therapien, sogenannte Advanced Therapies.

00:05:51: Und die Antikörper wirken auch um die Entzündungsreaktion, die ist die H-II-Vermitteln zu unterdrücken.

00:05:57: Und spezifisch zum Beispiel das Tupilum-App, das ist jetzt in der Schweiz zugeladen, zur Behandlung auch der EOE.

00:06:04: Das unterdrückt die Entzündungskaskade und ist auch sehr wirksam, wirkt in bis zu sechzig Prozent, ist aber dann eine andere Applikationsform.

00:06:15: Das ist ein Medikament, wo man sich ein Unterschied spritzen muss.

00:06:18: Es ist sicher auch ein Kostenpunkt, das sich um die Medikamente unterscheidet.

00:06:23: Das ist viel teurer.

00:06:25: Was aber natürlich nicht heisst, dass man es damit nicht einsetzt, sondern man muss einfach den richtigen Patienten finden, um es dann zu verwenden.

00:06:31: Mehr in unserem Fall verwendet das eigentlich dann, wenn die EOE sehr schwer ist.

00:06:36: Das heisst, wenn sie vorgängige Therapien nicht angesprochen hat, wenn es Komplikationen gibt mit vorhergehenden Therapien, z.B.

00:06:42: wenn das lokale Kortikasteroid nicht gut verdreitet wird, oder wenn es Komplikationen gibt im Sinne einer Bildsinfektion.

00:06:50: Aber ich glaube, das werden wir dann noch besprechen.

00:06:53: Und was ich noch möchte anfügen, das habe ich jetzt so... In diesem Sinn vergessen natürlich die atopischen Komorbiditäten.

00:06:58: Also wenn jemand z.B.

00:07:00: einen Asthma leidet und das auch behandelt werden muss, dann kann man z.B.

00:07:04: so eine Therapie wie das Tupilumab einsetzen und quasi zwei Fliegen auf einen Trag behandeln.

00:07:10: Man könnte den Asthma zusammen mit der EUA behandeln.

00:07:13: Andrea, jetzt hast du so verschiedene Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

00:07:17: Wie fällt ihr eigentlich die Entscheidung?

00:07:22: Haben Sie hier Medikamente oder Wirkstoffe, wo Sie sagen, die dünnen bevorzugen?

00:07:26: Oder gibt es einen Entscheidungsbau, wo irgendwie empfohlen wird von einer Fachgremium?

00:07:31: Was passiert, wenn ein neues Patient zu dir kommt und zuerst die Diagnosen bekommen?

00:07:37: Ja, das haben wir schon.

00:07:37: Wir schauen als erstes, dass es um eine leichte Anführungslöszeiche EOE handelt oder eher um eine moderate, beschwerere EOE.

00:07:47: Und das unterscheiden wir ein bisschen anhand der Symptomatik.

00:07:49: Ein Licht würde heissen, hat vielleicht selten mal eine Schluckstörung gehabt.

00:07:53: Das heisst, man merkt, die Nahrung leitet sich schlechter herunter, also abends sind die Symptome ein paar Monate einmal.

00:08:00: Und dann machen wir diese Spiegelung und sehen, es ist eine EOE vorhanden.

00:08:04: Wir diagnostizieren das, wir sehen aber auch die EOE sind noch viele Zahlen.

00:08:08: Das ist quasi ein Entscheidungskriterium.

00:08:11: Ob eine EOE verhanden ist oder nicht, ist nur weniger heute.

00:08:15: Dann ist das für uns eine leichte EOE und dann ist auf alle Fälle eine Therapie mit einem Protonenpumpenblocker möglich.

00:08:23: Dann kann man das zum Beispiel anfangen und dann schauen wie sich das entwickelt.

00:08:26: Wir würden dann diese Verlaufspiegelung nach acht bis zwölf Wochen machen und schauen, ob sich das Anspreche in den Gewerbe proben.

00:08:32: Dann kann man das auch fortführen.

00:08:33: Wenn es aber dann nicht wirkt, dann müssen wir wie quasi ... und andere Therapie finden, und das wäre dann eigentlich typischerweise die topische Kortikosterviterapie.

00:08:45: Die ganz wichtigste, was nicht Sinn macht, ist eine Kombinationstherapie.

00:08:49: Wenn man einen Zyreblocker im PPI hat, dann kann der Zunah das Budesonit nehmen.

00:08:56: Das macht nicht so viel Sinn.

00:08:57: Höchstens hat man einen schweren Reflex.

00:08:59: Das heisst, wenn Zyri zurückkommt und dann die Speiser angriffen wird durch Zyri, die vom Magen auf verflüßt.

00:09:06: Dort ist es wichtig, dass man sich für eine Therapie entscheidet, wenn kein Reflug vorhanden ist.

00:09:10: Dann habe ich gesagt, was es ist, wenn es leicht ist, wenn es mässig oder etwas schwer ist.

00:09:15: Was heisst das für uns?

00:09:16: Das heisst schon schwerere Schluckstörungen.

00:09:18: Also mehr Einschränkungen im Alltag.

00:09:20: Es kann sein, dass vielleicht sogar mal etwas stecken geblieben ist, dass etwas länger nicht im Agen runtergegangen ist, dass man vielleicht hätte müssen, etwas nachhelfen, etwas würgen oder auch schon etwas aufheben.

00:09:30: Das ist ein ganz anderes Enttom oder einfach schwer wie einer.

00:09:33: Es ist natürlich auch ein bisschen die Einschätzung des Patienten gefragt.

00:09:36: Man fragt dann immer aufs Kala von zero bis zehn, wie schwer die Einschränkung im Alltag ist.

00:09:41: Und dann auch wieder im Zusammenspiel mit der Endoskopie.

00:09:43: Das heisst mit den Spiegelungen der Speiseröhren, wo man schaut, wie viele Entzündungszellen da sind.

00:09:48: Vielleicht hat es sogar schon Angststelle.

00:09:51: Vielleicht ist es empfohlen, dass man etwas aufdient.

00:09:54: Und dort ist es wichtig, dass die Therapie gewählt wird, wo schnell und sicher wirkt.

00:10:00: Und dort haben wir schon wie vorher gehört.

00:10:03: eine sehr, sehr gute Effizienz beim Bude-Sonit.

00:10:05: Also bei diesen Tabletten, die sich auflöst, im Maul, im Gaumen und dann so eigentlich die Speiseröhre benutzt, mit einem Corticosteroid.

00:10:14: Ja, es ist ja gut zu wissen, dass ihr eben einen strukturierten Entscheidungsbaum habt oder unerfolge könnt und auch, wie ihr die Sachen einschätzen könnt.

00:10:22: Also ich habe jetzt gedacht, ich habe eigentlich keine schwere EOE, aber wenn du sagst, man verschluckt sich ab und zu einmal im Alltag, das wäre dann schon immer leicht.

00:10:32: Dann ist es auch gut zu wissen, dass ihr eben anders darauf reagiert.

00:10:35: Oder als ernster Nämter ist es vielleicht auch für die Zuhörer.

00:10:37: Er redet mit eurem Fachspezialist, mit dem Arzt in der nächsten Beiseite oder dass ihr die gleiche Einschätzung teilt und das nicht einfach abspillert, oder?

00:10:47: Ja, also das ist ein guter Punkt.

00:10:48: Ich glaube, wir versuchen immer sehr spezifisch zu fragen und dann mal ein bisschen den Finger in die Wunder zu haben, weil die Patienten sagen häufig, nein, nein, das geht mir gut, ich habe keine Einschränkungen im Alltag.

00:10:58: Wenn man dann fragt, es gibt spezielle Nahrungsmittel, die sie einfach nicht essen.

00:11:02: Trockenrisse ohne Soße.

00:11:04: Können sie das abschlingen?

00:11:05: Dann hat es plötzlich nein.

00:11:06: Oder kann man ein Sandwich im Stress essen?

00:11:08: Das ist dann vielleicht nicht möglich.

00:11:10: Auch spannend ist die Frage, würde man jetzt so einen grossen Tafel ganz tabletten, einfach mal abschlücken oder nicht?

00:11:15: Und dann kommt plötzlich raus, nein, nein, nein, das würde ich nicht machen.

00:11:18: Ich würde es nur zermörsen, zum Beispiel.

00:11:20: Nein, und nie die ganze Tablette.

00:11:22: Und das sind alles Hinweise dafür, dass es eben doch Ein relevanter Einfluss hat im Alltag und für den Patient einschränkend ist und dass man etwas genauer schauen muss.

00:11:32: Und natürlich noch mit den Patienten diskutieren.

00:11:35: Wie ist die Einstellung bezüglich Medikamenten?

00:11:37: Ich glaube, das ist auch sehr wichtig.

00:11:40: Man muss krank verstanden, um zu verstehen, wie Therapie ist.

00:11:44: Und dann auch dahinter stehen und mit Entscheidungen leben.

00:11:48: Denn dann nimmt man auch Therapie ein.

00:11:49: Ich glaube, wenn man es nicht versteht oder ... vielleicht auch nicht einverstanden ist mit der therapeutischen Wahl, dann nimmt man es eher nicht ein und ist nicht komplett so compliant.

00:11:59: Kompliant heisst einfach Zuverlässig und nimmt das täglich

00:12:03: ein.

00:12:03: Spätestens bei der Endoskopie sehen wir dann auch so ein objektives Bild oder bei der Gewerprobe können wir dann auch die COS noch viele messen.

00:12:13: Also dann haben wir dann schon mal ein anderes Bild wie das, was der Patient vielleicht im Kopf hat.

00:12:18: Wie ist es dir so etwas gegangen?

00:12:19: Hast du von Anfang an die Therapie eingebaut.

00:12:22: oder hast du gedacht, ich glaube da nicht so dran?

00:12:24: Nein, ich habe mich brav daran gehalten.

00:12:27: Mehr oder weniger regelmässig.

00:12:29: Klar, man vergisst es auch einmal.

00:12:31: Man braucht noch ein bisschen Disziplin, aber mein Schockerlebnis, wenn ich zu Diagnosen kam, war einfach superregen.

00:12:39: Dass ich gesagt habe, man möchte ihn nicht normal haben.

00:12:41: Jetzt hat sich das super eingependelt, ich bin super betreut.

00:12:45: Ich vertraue mich auch.

00:12:46: Medikamente, die ich nehme, die ganze Medizin oder der Versorgung, die wir hier haben.

00:12:52: Von daher funktioniert das super.

00:12:54: Und es ist auch keine Einschränkung für mein Leben, oder?

00:12:57: Also ich war auch eigentlich beschwerfrei im Alltag.

00:12:59: Hier gibt es auch andere Beispiele, die hier mehr mit zu kämpfen haben oder etwas mehr schauen müssen.

00:13:04: Und da muss ich sagen, also, ja, im Vergleich vielleicht mit einem Diabetiker, der sich auch ab und zu einmal Spritzen geben muss, oder?

00:13:10: Das habe ich alles nicht, oder?

00:13:11: Ja, nein, also eben, das ist jetzt auch nicht darauf abzuhalten, Das ist auch noch wichtig zu sagen, wenn es ein Patient wirklich nicht blöd herstellt, wenn man so Sachen fragt.

00:13:18: Ich glaube, es geht mehr darum, um wirklich zu erfassen, wie häufig nimmt das jemand, um nachher in der Spiegelung, wie du gesagt hast, in dieser Enoskopie zu beurteilen, ob wir das Medikament haben können.

00:13:29: Vielleicht meinen Sie, wenn es jetzt wirklich jeden Tag genug hat und es immer noch eine Zündung vorhanden ist, dann muss man sich überlegen, muss man die Therapie umstellen, müssen wir etwas ändern.

00:13:38: Genau.

00:13:38: Das einfach zu sagen, dass das gut funktioniert.

00:13:40: Ich glaube, dann ist die Entscheidungsfindung auch besser gemeinsam.

00:13:43: Andrea, können wir noch mal auf die Nebenwirkungen zurückgehen, weil das sicher viel Beschäftigte und Patienten tut.

00:13:51: Es gibt auch schwache Nebenwirkungen, aber ich habe gehört, dass ich zum Beispiel ein Bild im Moll biedeln kann.

00:13:55: Ich habe keine Leute, die zum Beispiel ein Medikament gewechselt haben, weil sie gerade das gehabt haben.

00:14:01: Das ist ein bisschen unangenehm.

00:14:04: Was empfehlen die Patienten?

00:14:06: Oder wie sehen sie das mit den Nebenwirkungen, wenn sie nicht so stark sind?

00:14:09: Ja, es ist schon unangenehm, also wirklich sehr individuell.

00:14:14: Ich glaube, der erste schwierige Punkt ist ja, wer entwickelt denn diesen Bild?

00:14:19: Wir wissen es nicht.

00:14:20: Wir wissen leider nicht, wir haben jetzt nicht so einen, wie so ein Entscheidungsbaum.

00:14:23: Wir wissen an, okay, Patrick mit seinem Patientenprofil, dann eignet er zu einer Bildentwicklung und dass wir von Anfang an das ein bisschen adressieren können, sondern es ist wie ein Black Box.

00:14:34: Und danach nimmt man die Therapie ein.

00:14:36: Und meistens, wenn man ein bisschen anfällig ist für ein Bild, dann ist das schon etwas, was sich eher früher in der Therapie zeigt.

00:14:41: Also nicht erst nach ein, zwei Jahren.

00:14:43: Üblicherweise hat auch die Ausnahme.

00:14:44: Das haben wir halt schon die ersten paar Monate oder im ersten halben Jahr.

00:14:48: Und dann muss man schauen, wie einschränkend die Bildsinfektion ist.

00:14:52: Man muss also noch einmal dazu sagen, es ist in diesem Sinn nichts Schlimmes, es ist nicht gefährlich.

00:14:56: Das ist mir das Wichtigste.

00:14:57: Aber es ist unangenehm.

00:14:59: Man schmeckt vielleicht im Gleiches, kann Geschmacksstörung machen.

00:15:02: Man kann Probleme machen, man schlücke.

00:15:03: Man stört sich vielleicht auch, wenn man es sieht oder die weissen Stipple im Rachen.

00:15:07: Das ist auch ein solches Tipp.

00:15:08: Wenn man das Gefühl hat, man hat das, dann vielleicht wirklich mit einem Spiegel hinterher zu schauen oder auch je nachdem ein Fötterchen zu einem Arzt zu zeigen.

00:15:15: Manchmal ist es etwas blöd, wenn man es sieht und merkt.

00:15:17: Und dann kann man es nicht mehr gleich nachvollziehen.

00:15:19: Das ist auch noch hilfreich.

00:15:20: Und dann will ich darauf zurückkommen, wie einschränkend es ist.

00:15:23: Wenn es einschränkend ist, und das ist es meistens, dann muss man Therapie anpassen oder umstellen.

00:15:29: Anpassen heisst, wenn es schwer ist, z.B.

00:15:32: stoppen und dann eine Pilztherapie geben.

00:15:36: Entweder das Anfang Moronal, das kann man so ein bisschen gurgeln.

00:15:39: Oder man nimmt die Pilze abletten, z.B.

00:15:42: die Flugkante.

00:15:42: Das müssen wir dann nicht bis sieben bis vierzehn Tage machen, wenn es eine schwere Infektion ist.

00:15:46: Oder man ändert die Therapie.

00:15:49: Und zwar geht es darum, dass die Pilze immer vorhanden ist.

00:15:52: Aber es hättest du mit der lokale Immunabwehr.

00:15:54: D.h.

00:15:55: durch Therapie mit dem topischen Kortikosteroid wird jede Immunabwehr verändert und geschwächt.

00:16:02: Und durch das kann man die Pilze mehr wachsen.

00:16:04: Das ist der Grund.

00:16:05: Wenn man die Therapie statt z.B.

00:16:07: immer am Abend nach dem Zeh putzen, nur jede zweite Abend gibt, dann gibt es zwar in diesem Moment, wenn man z.B.

00:16:13: die doppelte Dosierung nimmt, gibt es eine grössere Hit.

00:16:15: Entschuldigung für Anglizismus.

00:16:17: Es wird dann wie schwerer beiträchtigt.

00:16:19: Aber nachher hat die Schleimhut länger ruhen als das Lokalimmunsystem, um sich wieder zu regenerieren und gegen den Bild zu ankämpfen.

00:16:26: Dann kann man zum Beispiel sagen, statt eines pro Tag nicht mehr siehe der zweite Tag doppelte Dosierung.

00:16:31: Oder je nachdem, wenn die Therapie anders war, zweimal pro Tag, eines pro Tag und so weiter.

00:16:35: Oder man reduziert die Dosierung, wenn es immer schön ruhig war in der Schleimhut, in den Proben, die man in der Endoskopie genäht.

00:16:42: Und sonst, wie ich gesagt habe, wenn er nicht kontrolliert werden kann, muss man die Therapie alle Fälle umstellen.

00:16:49: Könnt ihr z.B.

00:16:50: von einer oralen Kothekostervieterapie auf einem monoklonalen Antikörper auf eine neue Therapie wechseln?

00:16:57: Das war

00:16:59: ein sehr guter Hinweis.

00:17:00: Danke Andrea.

00:17:01: Ich kann schon denken, dass ein Lied z.B.

00:17:02: am schlechten Zehwutzen ist.

00:17:04: Aber wenn wir das gehört haben, hat es wirklich andere Gründe.

00:17:07: Das kann man auch mit dem Arzt besprechen und es gibt Lösungen dafür.

00:17:11: Andrea, gibt es noch etwas, was du den Betroffenen Ärzte oder Interessierten zuhören und nicht auf den Weg gehen möchtest?

00:17:19: Ja, ich glaube, die Ärzte kennen das im Studium, aber das Wichtigste ist am Nesen.

00:17:23: Also die Frage der Symptomatik und genau nachher fragen, was das Problem jetzt ist und das für diese Häufige zum Ziehen oder zum Hinweisen, dass es sich um eine EUi handeln könnte.

00:17:33: Und dann einfach die Kommunikation zwischen Arzt und Patient, dass man alle Therapiemöglichkeiten diskutiert.

00:17:40: Jetzt haben wir nicht über Medikamente geredet, aber dass man einfach die drei Ds erwähnt, dass es eben auch Diät gibt.

00:17:45: und dass wir vor und nach zusammen bespricht und so ein Patient auch ein gutes Gefühl gibt und ihm hilft, dass wir die Symptome gut behandeln

00:17:52: können.

00:17:54: Herzlichen Dank, Andrea.

00:17:56: Sehr

00:17:57: gerne.

00:17:57: Im heutigen Podcast haben wir gelernt, was für verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für eine EOE vorhanden sind, auch in Bezug auf Medikamente.

00:18:06: Wir haben aber auch gelernt, dass die Medikamente, die heute hier gesetzt werden, sicher sind und eigentlich keine Nebenwirkungen aufzeigen.

00:18:14: Beziehungsweise, dass wir vorhanden sind, dass immer Alternativen möglich sind und Ärzte Bescheid wissen und die dann auch mit dem Patienten besprechen.

00:18:25: Ich möchte an dieser Stelle noch auf die Möglichkeit hinweisen, die Schweizer Vereinigung Eosinophile Isofagitis als Mitglied Gönner oder Sponsor zu unterstützen.

00:18:34: Mit der Mitgliedschaft erhalten sie mehrmals jährlich unseren Newsletter, haben die Möglichkeit, Fragen und Anliegen in unserem Netzwerk zu platzieren.

00:18:42: Des Weiteren ermöglicht ihr die Unterstützung, unsere Informationskanäle weiter zu betreiben, auf welche Informationen rund um DOE erhaltet.

00:18:49: Zuchen Sie unsere Webseite auf www.e-oe.ch auf Facebook oder auf Instagram.

00:18:57: Der heutige Podcast wurde mit der Unterstützung der Dr.

00:18:59: Valk Pharma erstellt.

00:19:01: Wir möchten uns herzlich bei der Dr.

00:19:03: Valk Pharma für die Unterstützung bedanken.

Kommentare (1)

EoE-Patientin

Wichtiger Podcast! Bitte macht doch eine Folge über die Diät bei EoE. Weiter so!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.